Als Aufsteiger auf Endrang 4

Da Bad Kreuzen 5 nach der letztwöchigen Schlappe gegen Münzbach 3 nur mehr rechnerische Chancen auf den Titelgewinn hatte, konnte man ohne Druck in die Finalrunde gehen. Motiviert ging es im ersten Spiel gegen den Tabellenführer Reichental.

Dieses Mal schafften es die Senioren gleich von Beginn weg im Spiel zu sein und es zeichnete sich ab, dass sie an diesem Tag in Geberlaune sind. Den ersten Satz holten sich die Kreuzner mit 11:7. In dieser Gangart ging es auch im zweiten Satz weiter, doch schlichen sich am Ende dieses Satzes einige unnötige Eigenfehler ein und Reichental konnte den Satzausgleich herstellen (10:12).

Mit viel Arbeit und Einsatz konnten die Männer aus Kreuzen dann ein letztes Aufbäumen der Reichentaler in Satz drei niederringen (15:13). Sichtlich gebrochen hatten dann die Jungs aus Reichental, der wieder sicher agierenden kreuzner Truppe, nichts mehr entgegenzusetzen (11:6).

Im letzten Spiel dieses Tages ging es gegen Schwertberg. Im Herbst noch unter den Top drei, musste Schwertberg im Frühjahr doch des öfteren Federn lassen. Bereits zu Beginn war klar, dass der Kreuzner Kapitän Niklas Natschke diese Partie wegen Überlastung der Achillessehne nicht zu Ende spielen kann. Dennoch konnte Satz eins mit 11:9 gewonnen werden.

In Satz wurde der Wechsel im Kreuzner Team vollzogen. Mit Simon Moser und Horst „He is back“ im Angriff brauchten die Jungs ein paar Bälle um wieder richtig Fahrt aufzunehmen. Leider ging dieser Satz mit 9:11 an Schwertberg. Moser nun im Spiel angekommen konnte mit variantenreichen Schlägen immer wieder die Schwertberger Verteidigung durchbrechen. Satz drei endete mit 11:7.

Aber auch Schwertberg wollte an diesem letzten Spieltag nicht klein beigeben und so ging Satz vier wieder mit 8:11 an die Machländer. Der Entscheidungssatz war an Spannung kaum zu überbieten. Die Führung wechselte mehrmals, wobei sich keine der Mannschaften absetzen konnte. Einmal mehr präsentierte sich in der Schlussphase Moser Simon nervenstärker als sein Schwertberger Kontrahent, der beim Stand von 14:13 das Spiel mit einem Servicefehler beendete.

Als Aufsteiger war der Klassenerhalt das Ziel für die Saison 2017/18, nun als vierter punktegleich mit dem Ersten zu sein, hätte wohl zu Beginn niemand erwartet.